"Eine Welt in einem Land" lockt das südafrikanische Fremdenverkehrsamt und so lautet auch der Titel einer Gruppenreise aus dem Studiosus- me & more- Programm. Ein Makrokosmos im Mikrokosmos? Da bin ich mal gespannt, wie die Quadratur des Kreises aussieht, die Mandela, De Klerk, Tutu und - aktuell - Thabo Mbeki versucht haben bzw. versuchen. Die Reise nach Namibia im Vorjahr hat mich hungrig auf weitere Afrika- Eindrücke gemacht. Vielleicht ist es auch der "virus africanus", der mich befallen hat. Mein diesjähriges Reiseziel ist die Republik Südafrika.

Am Abend des 02.11.2007 hebt der vollbesetzte Airbus der South African Airways in Frankfurt ab. 11 Stunden Flugzeit liegen vor mir. In Flugzeug- Sesseln kann ich grundsätzlich nicht schlafen, also unvermeidlich eine schlaflose Nacht. Wußtet Ihr, dass der Sauerstoffgehalt während eines Flugs in etwa dem in einer Höhe von 2000 m auf dem Boden entspricht? Aber dünne Luft an Bord ist ja unterm Strich besser als dicke Luft, zudem werden wir so auf die Höhenlage unseres Flugziels vorbereitet... In dieser Höhe soll Wasser schneller kochen...

Der anstrengende Langstrecken- Nachtflug wird erträglicher durch den komfortablen Sitzabstand und verkürzt durch die üblichen Mahlzeiten- und Getränkeausgaben sowie das Video & Audio on Demand- Programm von South African Airways - auch in der Holz-Klasse. Am Samstagmorgen, dem

03.11.2007, landen wir in Johannesburg. Warum trägt die zweitgrößte Stadt Südafrikas eigentlich diesen Namen? Ein Landvermesser in den Zeiten des Goldrausches Ende des 19. Jh., Johan Rissik, gab dem Ort ganz pragmatisch - und völlig uneitel - seinen Namen. Johannesburg mit seinen 4 Mio. Einwohnern ist heute die größte Stadt der Welt, die nicht an einem Wasserlauf liegt. Johannesburg wird auch Joburg, Jozi oder Egoli ("Stadt des Goldes") genannt. Eddy Grant hat der Stadt seinen Reggae- Hit "Gimme Hope Joanna" gewidmet, worin er das damalige Apartheid-Regime an den Pranger stellt.

Der Oliver Tambo International Airport wird gerade für den erwarteten Ansturm zur Fussball-WM 2010 erweitert, wir betreten also südafrikanischen Boden auf einer Großbaustelle. Schnell am ATM ein paar Rand gezogen und dann noch lange auf die Nachzügler aus München gewartet, bevor es endlich weitergeht.

Der Veranstalter hat kein Erbarmen mit uns: Vor uns liegen 470 km Busfahrt in die Provinz Mpumalanga, dem "Ort, wo die Sonne aufgeht". Wir machen erste Bekanntschaften untereinander. 19 Frauen - plus Reiseleiterin Friederike - und 6 Männer, also die typische Geschlechter- Quote von Single- Gruppenreisen. Warum sind wir Männer eigentlich immer in der Unterzahl? Reiseunlust? Kontaktschwäche? Keine Ahnung...

Unser weißer Busfahrer Billy holt aus dem Bus alles raus, nimmt auf jedem abschüssigen Straßenabschnitt Fahrt auf um bei der nächsten Steigung nicht zu viel Geschwindigkeit zu verlieren. Wie er mit dem Bus die Kurven nimmt oder Überholmanöver fährt, das ist schon grenzwertig... Wir machen einen Zwischenstopp bei Milly´s, einer Burgerbude an einer Tanke. Hier genehmige ich mir einen schnellen "King- Chickenburger".. Die Landschaft auf dem Weg ins Lowveld wird immer bergiger und es fängt auch noch an zu regnen. Billy heizt unvermindert weiter.

Unser Ziel ist Hazyview am Rande des Krüger- Nationalparks. Und über Hazyview kann man sagen: der Name scheint nicht zwangsläufig Programm zu sein. Jedenfalls haben wir tagsüber Glück mit dem Wetter, nur nachts regnet es cats & dogs.

Gegen 17 Uhr erreichen wir das Protea Hotel Hazyview. Ich bin jetzt 35 Stunden auf den Beinen. Wir beziehen landestypisch eingerichtete Zimmer in den Hotelgebäuden, eingebettet in eine sehr gepflegte Gartenanlage (incl. Perlhühner). Die Zimmer durchweht ein Hauch von Kolonialzeit, strohgedeckte Dächer, hohe Decken mit Ventilator, Terrasse mit Blick auf die Abbruchkante der Drakensberge. Am Abend soll es ein Braaivleis geben, so eine Art Barbeque. Das fällt aber wegen Regen aus. Dafür gibt es ein reichhaltiges Dinner- Buffet, u.a. mit Boerewors (Burenwürsten) und Millipap, dem traditionellen Maisbrei. In der rustikalen Bar und Lounge des Hotels folgt der Studiosus- typische Begrüßungsdrink nebst kleiner Vorstellungsrunde.

Die verläuft bei uns nach dem Muster "Ich heiße soundso und freue mich darauf, hier Tiere und mehr zu sehen." Na ja, nicht sonderlich aufschlußreich. Ich schlage vor, dass wir uns duzen, was auch gerne angenommen wird. Das Eis ist schnell gebrochen und wir kommen uns bei ein paar Drinks und vielen Gesprächen langsam aber stetig näher. Im Laufe der Reise soll sich noch herausstellen, dass die Gruppenteilnehmer sehr gut miteinander harmonieren und wir sehr viel Spaß miteinander bekommen. Zudem haben wir mit Friederike ("Rike") Gallus eine jugendlich charmante und kompetente Reiseleiterin, mit der die Reise richtig Spaß macht. Neben den vielen landeskundlichen Erklärungen begeistert sie uns immer wieder mit dem Vorlesen von Märchen aus Afrika, bei denen sie die Stimmen der darin vorkommenden Tiere perfekt variiert... Ich erinnere mich besonders gern mit einem Schmunzeln an Rikes "Hyäne" mit dem leichten sächsischen Dialekt...

Sonntag, 04.11.2007

Frühes Aufstehen. Eine Busfahrt durch den Krüger Nationalpark steht auf dem Programm. Zuvor durchqueren wir die Homelands von Gazankulu, eine der negativen Hinterlassenschaften des Apartheidregimes. Bis 1994 gab es diese nach ethnischen Gesichtspunkten eingerichteten autonomen Reservate für die schwarze Landbevölkerung. Hier lebten die Menschen in primitiven Unterkünften am Rande des Existenzminimums, ausgeschlossen von den Sozialleistungen des südafrikanischen Staates.

Wir erreichen das Paul Kruger Gate. Johannes Paulus Krüger wurde 1883 zum Präsidenten des damaligen Burenstaates, bestehend aus den Republiken Oranje-Freistaat und Transvaal, gewählt. Zum Schutze der einheimischen Tierwelt gründete er 1898 das Sabie-Naturschutzgebiet, aus dem sich später der Krüger Nationalpark entwickelte. Krügers politische Karriere endete tragisch im Exil in der Schweiz. Die Engländer hatten derweil die Macht in Südafrika übernommen.

"Nemukelekile!" - Willkommen! So steht es auf Swati/Ndebele auf dem Begrüßungsschild am Parktor. Das ist eine der 11 offiziellen Landessprachen Südafrikas. Dazu gehören Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa (die "Klick- Sprache"), Tsonga, Swati, Setswana, Südsotho, Nordsotho, Ndebele und Venda. Und die einzelnen Bantu- Sprachen, wie die Sprachen der schwarzen Bevölkerung genannt werden, ähneln sich keineswegs. Also Babylon at its best. Man verständigt sich mit einem übergreifenden Grundvokabular - und es funktioniert...

Schon kurz hinter dem Tor stoßen wir auf die ersten Tiere. Es sind Impalas, eine Antilopenart, die offensichtlich einen Werbevertrag mit der weltgrößten Fastfoodkette hat. Sie tragen nämlich deren Logo, die Golden Arches, auf dem Hintern, weshalb wir die Burgerbraterei kurzerhand in "McImpala" umtaufen. Und die Impalas heißen bei uns ab sofort "Löwenfutter".

Der Krügerpark ist übrigens ab Beginn der Regenzeit im Sommer Malariagebiet. Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel der Erde genau umgekehrt zu denen auf der Nordhalbkugel sind, haben wir jetzt im November Sommer in Südafrika. Aber der Regen hat erst vor kurzem begonnen, weshalb sich die Larven der Anopheles- Mücke noch nicht sonderlich entwickelt haben. Also keine Mücken- Kampfgeschwader! Wie überall gibt es auch in unserer Reisegruppe die Befürworter der Malaria- Prophylaxe und die der Stand By- Variante. Und auch die Horrorgeschichten über Nebenwirkungen von Malarone & Co fehlen nicht. Ich persönlich habe Malarone eingeworfen - wie schon im Vorjahr in Namibia - und gut vertragen. Dazu ist körperbedeckende Kleidung und Mückenschutzmittel angeraten. In unserem Bus stinkt es nach Autan, NoBite und anderen Repellents.

Elefanten sind die nächsten gesichteten Tiere im Park. Sie weiden den Buschbestand ab und lassen sich von den anhaltenden Fahrzeugen auf der Parkstraße nicht im geringsten irritieren. Die Population von Elefanten wird zeitweise zum Problem, da die Tiere auf Nahrungssuche auch angrenzende Plantagen zerstören. Deshalb gibt die Parkverwaltung immer wieder Bestände zum Abschuß frei, was bei Außenstehenden und Tierschützern oft zu Unverständnis und Protesten führt. Weitere Begegnungen mit den Tieren des Nationalparks folgen: Paviane, Giraffen, Zebras, Gnus, Kudus, Leoparden- Schildkröte, Krokodile, Warane, Warzenschweine, Springböcke und zig exotische Vögel.

Wir machen Rast im Skukuza Rest Camp, wo wir das aus unserer Hotelanlage mitgebrachte Brunch- Paket verzehren. Es beinhaltet neben Sandwichs, Obst, Yoghurt und Saft auch Biltong. Das ist Dörrfleisch und besteht aus getrocknetem Rindfleisch, das in mundgerechte Stücke geschnitten wurde. Biltong wird auch aus dem Fleisch von Straußen, Kudus und anderem Wild hergestellt und ist sehr schmackhaft und nahrhaft. Es war die Hauptnahrung in der Zeit, als die Voortrekkers in unbekannte Gegenden zogen. Wir setzen unsere Fahrt durch den Park fort und sehen noch viele Tiere. Mir persönlich gefällt die Durchquerung des Parks mit einem Bus nicht sonderlich, obwohl man eine erhöhte Sitzposition gegenüber den üblichen Safari- Jeeps hat. Es fehlt mir einfach der ergänzende Eindruck mit weiteren Sinnen wie Hören und Riechen. In Lower Sabie legen wir noch eine Mittagsrast ein bevor es wieder zurück nach Hazyview geht. Rike präsentiert uns die an Würste erinnernden Früchte des "Leberwurstbaums". Sie werden bis zu 7 kg schwer und dienen Elefanten als Nahrung.

Auch Billy, unserem Busfahrer, fehlt Schlaf, denn Mitreisende berichten später, er sei auf eintönigen Streckenabschnitten in einen Sekundenschlaf gefallen, was wir im Nachhinein nicht sonderlich lustig fanden. Rike legt Miriam Makeba auf und bewahrt so weitere von uns vor vorzeitigem Ausgleich unseres Schlafdefizites.

Zum Abendessen teile ich mir mit meinen charmanten Tischnachbarinnen einen vorzüglichen Cabernet Sauvignon vom Weingut Allesverloren. Danach gibt es in der Bar noch zwei, drei Wodka Lemon bis der Keeper gegen 23 Uhr zur "last order" aufruft, eine von den Briten hinterlassene Unsitte... Der Service in der gut ausgestatteten Bar ist allerdings bemerkenswert. Beim letzten Drink stürzt Marie ganz aufgelöst in die Bar: Draußen liege eine sturzbetrunkene, beleibte Engländerin, die nicht mehr alleine aufstehen könne. Zudem habe sie, Marie, einen riesengroßen Käfer im Badezimmer rumkrabbeln. Da stelle ich mich doch gern als Retter und Kammerjäger zur Verfügung.

Montag, 05.11.2007

Heute geht es in die nördlichen Drakensberge zum Blyde River Canyon. Diese Strecke wird wegen ihrer landschaftlichen Schönheit auch Panorama- Route genannt. Kurz hinter Hazyview passieren wir ein ungewöhnliches Verkehrsschild, das vor Hippos warnt, die die Straße queren können. "Hippos crossing." Es soll schon einige schwere Verkehrsunfälle gegeben haben. Auf dem ersten Streckenabschnitt fahren wir durch bewaldete Hügel, die mit schnell wachsenden Eukalyptusbäumen bepflanzt sind. Diese Monokultur führt zu einer Übersäuerung des Bodens, was jede anderweitige Nutzung unmöglich macht. Hier hat man nur auf den schnellen Profit ohne langfristige Landschaftsplanung gesetzt, ein großer Fehler.

Die Strecke wird bergig. Am Kowyn Pass machen wir einen kurzen Fotostopp. Es geht weiter zum ersten spektakulären Aussichtspunkt namens "God´s Window". Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf den Blyde River Canyon. Er ist nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia der drittgrößte Canyon der Welt.

Hier gibt es auch gleich eine nennenswerte Ansammlung von Händlern, die ihre Schnitzereien, Töpferwaren und Gemälde anbieten. Ich erstehe ein Hippo mit aufgerissenem Maul aus Yellowwood. Ein solches Vieh soll ich noch in natura zu sehen bekommen. Handeln ist in Südafrika eher unüblich, wir sind schließlich nicht in einem arabischen Land. Aber die Preise sind ohnehin für europäische Verhältnisse sehr günstig!

Dann fahren wir weiter zu den "Three Rondavel", Felsenkegel, die wie afrikanische Rundhütten aussehen und den 26 km langen und 800 m tiefen Canyon majestätisch krönen. Genau der richtige Platz um auf einen Geburtstag anzustoßen: Wir lassen Günter mit einem kleinen Sektumtrunk in spektakulärer Kulisse hochleben...

Es folgt die nächste Touristenattraktion, die "Bourke´s Luck Potholes" am Zusammenfluß von Blyde und Treur, "Freudenfluß" und "Tränenfluß". Ihre Wasser haben tiefe Löcher wie steingewordene Strudel in das Gebirge gefräst. Tom Bourke, ein Goldgräber, soll hier große Nuggets gefunden haben - daher der Name. Über die Potholes hat man Brücken und Wege zur Besichtigung gebaut, die jedoch Schwindelfreiheit erfordern. Einige unserer Damen kühlen oberhalb der Potholes ihre Füße im Wasser des begehbaren Flußufers.

Weiter gehts zu den ca 100 m hohen "Lisbon Falls". Auch hier haben sich Händler mit ihren handwerklichen Produkten niedergelassen. Die Damen prüfen kritisch den angebotenen afrikanischen Schmuck. Irgendwie haben sich die Seiten vertauscht: Früher sind die weißen Entdecker und Erforscher des schwarzen Kontinents mit Perlen, Spiegeln, Kämmen und allerlei Tand als Tauschware und Geschenken hierher gekommen. Heute kaufen die weißen Touristen den ganzen Kram wieder zurück...

Langsam haben wir Hunger bekommen. Den sollen wir in "Harrie´s Pannekoekhuis" in Graskop stillen können. Hier gibt es Pfannekuchen und Omletts mit allen erdenklichen Füllungen. Nach der Fütterung der Raubtiere erhalten diese noch die Gelegenheit, ein wenig durch die Läden des kleinen Örtchens zu bummeln. Besonders bleibt mir in Erinnerung "Africa Silks Weavery & Showroom". Hier können neben der Tätigkeit der Weberinnen auch die Larven der Seidenspinnerraupe sowie die des Mopani Wurms bei ihrer Verpuppung bewundert werden. Die mit warmen, erdigen Naturfarben gefärbten Textilprodukte sind sehr geschmackvoll und von hoher Qualität. Und dann gibt es im Ort auch noch eine "Biltong- Fabrik".

Zum Abschluß unserer Fahrt auf der Panorama- Route geht es in das für Touristen wohl unvermeidliche Kaff Pilgrim´s Rest mit seiner konservierten Goldgräber- Romantik. Hier findet sich das auch in den USA anzutreffende Repertoire an Wild- West- Romantik: Hotel, Post, Frisör, Zeitungsmacher, Saloon etc. Dieser Ort hat mich nicht so sehr begeistert. Die Einwohner der Region machen sich den touristischen Andrang zu Nutze, natürlich zu Recht. Junge Männer führen pantomimische Kunststücke vor, zwei Ndebele- Frauen haben sich in ihrer farbenprächtigen Stammestracht auf einer Veranda niedergelassen und lassen sich gerne gegen einen kleinen Obolus ablichten. Die farbenprächtige Gestaltung ihrer Häuser und ihrer Kleidung ist das hervorstechendste Merkmal dieser Volksgruppe. Kinder spielen ausgelassen auf der Strasse.

Auf der Rückfahrt stellt uns Rike die Musik von Johnny Clegg, dem "weißen Zulu" vor. Er singt mit seinen Bands Juluka und Savuka neben Englisch in 7 verschiedenen afrikanischen Stammessprachen, seine Musik ist eine Mischung aus afrikanischen Rythmen mit westlichem Blues und Rock. "Scatterlings Of Africa" ist wohl sein in Deutschland bekanntester Hit.

Dienstag, 06.11.2007

Heute heißt es wieder früh aufstehen. Wir fahren mit offenen Safari- Jeeps und Rangern noch einmal in den Krüger N.P. Überall in Afrika gilt: Wer Tiere sehen will, sollte ganz früh aufbrechen oder in den Abend- und Nachtstunden losfahren. Tagsüber ruhen die Tiere und halten sich vorwiegend im Schatten auf. Also, auf gehts: Wo sind die "Big Five"? Mit diesem Slogan sind übrigens nicht die 5 größten Tiere Afrikas gemeint, sondern die 5 gefährlichsten. Und dazu zählen Löwe, Elefant, Leopard, Büffel und Nashorn. Eines schon mal vorweg: Auch bei meinem zweiten Afrika- Aufenthalt nach Namibia war es mir nicht vergönnt, Löwen oder Leoparden zu sichten. Ich muss wohl ein weiteres mal nach Afrika...

Dafür treffen wir mit unserem Jeep schon nach kurzer Entfernung vom Gate auf Breitmaulnashörner. Sensationell, wie nahe wir an sie herankommen! Ich kann den Kolossen quasi direkt ins Auge schauen. Das ist es, was für mich einen Urlaub in Afrika ausmacht, diese unmittelbare Nähe zur wilden Kreatur. Und die soll sich auf unserer heutigen Tour noch in mannigfaltiger Art zeigen. Wir sehen Nilpferde, die ein genußvolles Bad im Fluß nehmen, weitere Elefanten und Giraffen, eine Hyäne die ihre Jungen bewacht, imposante Kaffernbüffel, Wasser-, Stein- und Buntböcke, Mungos, einen Marabu, Sattelstörche und Hornraben, Glanzstare und Webervögel. Daneben gibt es auch noch die kleinen Tiere zu bewundern wie z.B. den Pillendreherkäfer oder die afrikanische Riesenschnecke.

Nach einer Fragerunde an die Ranger in der Hotelbar ist der heutige Nachmittag unverplant. Jeder von uns nutzt ihn individuell, zum Bad im Pool, zum Schlafnachholen, Fotografieren, Spazieren durch die angrenzende Bananenplantage oder zum gemütlichen Plausch auf der Hotelterasse. Nach dem anstrengenden Programm der letzten Tage können wir richtig entspannen.

-> nächste Etappe: Pretoria und Johannesburg /Soweto

*Maps courtesy of www.theodora.com/maps used with permission.

 

Hier gibt es den Reisebericht (Teil 1) als PDF zum Ausdrucken.
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